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Was ist das Besondere?
Alle Gäste werden individuell unter Anleitung von erfahrenen Therapeuten
drei- bis vier Wochen begleitet. In einer Gruppe mit Gleichbetroffenen
macht die Kur Spaß. Einsamkeit gibt es nicht.
Wer betreut mich?
Ärzte, Sporttherapeuten, eine Ernährungsberaterin, Krankengymnastinnen
und Psychologinnen geben Informationen und beantworten Fragen beim gemeinsamen
Erleben.
Was lerne ich?
Sie lernen Ihren Körper kennen und erfahren, wie Sie sich richtig und
entspannt bewegen. In unserer Lehrküche bereiten Sie gesundheitsunterstützende
Kostformen zu und nehmen die Rezepte mit nach Hause. Es werden Ihnen die
Grundlagen der medikamentösen Therapie erläutert. Sie lernen unterschiedliche
Möglichkeiten der Schmerzbewältigung kennen.
Was ist noch wichtig?
Die natürlichen Heilmittel Sole und Moor wirken schmerzlindernd und entspannend.
Trinkkuren tragen zur Linderung der Beschwerden bei. Dosierte Sonnenbäder
oder Besonnungsanlagen in den Wintermonaten unterstützen die körpereigene
Vitamin-D-Produktion. In unser Angebot sind Hotels und Kurpensionen einbezogen,
die eine vollwertige Kost anbieten.
Wo findet die Therapie statt?
In unserem Gesundheitszentrum Königin-Luise-Bad finden Moor- und Soleanwendungen,
die Massagen und die gesamte Bewegungstherapie statt. Hier erhalten Sie
auch Ihren Therapieplan und Ihre Pyrmont Card.
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Allgemeines:
Die Kur in staatlich anerkannten Heilbädern und Kurorten ist eine
komplexe, ärztlich geleitete Übungsbehandlung zur Vor- und Nachsorge
(Prävention und Rehabilitation) und für geeignete chronische
Krankheiten und Leiden eine stabilisierende Behandlung im Rahmen eines
notwendigen individuellen, lebenslangen Gesundheitsprogrammes. Bei krankheitsanfälligen
Kindern stärken Kuren eine gesunde Entwicklung. Bei älteren
Menschen helfen sie, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zu überwinden.
Der Begriff Kur umfasst ein weitverzweigtes System von Vorsorge-, Krankheits-
und Rehabilitationsbehandlungen, bei denen die sog. Reiz-Reaktionstherapie,
d. h. die Aktivierung des Inneren Arztes mit Hilfe der ortsspezifischen
Kurmittel, physikalischer Behandlung und Bewegungstherapie eine wichtige
Rolle spielt.
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Der Wechsel von Ort, Klima und Milieu ist psychisch und physisch vorteilhaft,
u. a. auch dafür, eine Krankheit zu verhüten oder zumindest
mit der Krankheit besser umzugehen. Dies nicht zuletzt durch das Erlernen
einer angemessenen Lebensführung.
Achtung:
Die neue Sozialgesetzgebung kennt seit 1. Januar 2000 auch bei
den Krankenkassen den Begriff Kur nicht mehr. Die Fachbezeichungen
lauten jetzt im Wesentlichen:
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Ambulante Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten
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Ambulante Rehabilitation
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Stationäre Rehabilitationsmaßnahmen (einschließlich
Anschlussrehabilitation nach Krankenhausbehandlung)
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